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Red Hat Documentation

Installieren von Red Hat Linux 6.2

Kapitel 4 Installieren von Red Hat Linux 6.2

Wenn Sie alle Anweisungen in diesem Kapitel befolgt haben, ist die vollständige Installation von Red Hat Linux 6.2 abgeschlossen.

Wenn Sie Informationen über das Aktualisieren Ihres Systems benötigen, finden Sie in Kapitel 5 alle erforderlichen Anweisungen.

Fortfahren mit der Installation

In der Regel installieren Sie Red Hat Linux auf einer oder mehreren neu eingerichteten Partitionen der Festplatte oder über eine bereits vorhandene Version von Linux.

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Wenn Sie Red Hat Linux über eine bereits vorhandene Version von Linux (auch Red Hat Linux) installieren, werden alle Informationen (Dateien und Daten) der früheren Version überschrieben. Sichern Sie deshalb alle wichtigen Dateien! Wenn Sie hingegen die Daten auf Ihrem vorhandenen System erhalten möchten (ohne zuvor selbst diese Daten sichern zu müssen), sollten Sie statt dessen ein Upgrade Ihres Systems vornehmen (siehe Kapitel 5).

Wenn Sie sich für eine vollständige Installation entscheiden, müssen Sie auch die gewünschte Installationsklasse festlegen. Folgende Optionen stehen zur Verfügung: GNOME Workstation, KDE Workstation, Server oder Benutzerdefiniert.

Bei der Installationsklasse Workstation, die für die meisten Linux-Neulinge am besten geeignet ist, wird neben dem X Window System noch je nach Wunsch entweder GNOME oder KDE als Benutzeroberfläche installiert.

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Bei einer Workstation-Installation werden alle Daten aller Linux-Partitionen auf allen Festplatten des Computers gelöscht.

AnmerkungBitte beachten:
 

Im Gegensatz zu früheren Workstation-Installationen wird bei Red Hat Linux 6.2 jetzt der Netzwerk-Dämon inetd nicht mehr installiert. Durch den Verzicht auf inetd erhalten Sie ein besonders sicheres System, mit dem jedoch andererseits Netzwerkdienste wie finger, telnet, talk und FTP nicht genutzt werden können. Wenn Sie diese Dienste benötigen, sollten Sie eine Installation der Klassen Server oder Benutzerdefiniert auswählen.

Eine Server-Installation ist am besten geeignet, wenn Ihr System als Linux-basierter Server verwendet werden soll und Sie die Systemkonfiguration nicht groß anpassen möchten.

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Bei einer Server-Installation werden alle Partitionen (sowohl Linux- als auch Nicht-Linux-Partitionen) auf allen Festplatten des Computers gelöscht.

Die benutzerdefinierte Installation gibt Ihnen das größte Maß an Flexibilität beim Installationsvorgang. Bei den Installationsklassen Workstation und Server läuft der Installationsvorgang automatisch ab, und einige Schritte werden übergangen. Bei einer benutzerdefinierten Installation haben Sie auch die Möglichkeit, die Festplatte nach Ihren Wünschen zu partitionieren und die Pakete individuell auszuwählen, die auf Ihrem System installiert werden sollen. Sie können auch festlegen, ob Sie LILO (den LInux LOader) für das Booten Ihres Systems verwenden möchten. Wenn Sie noch über keine Erfahrung mit Linux verfügen, sollten Sie die benutzerdefinierte Installation nicht verwenden.

Wenn Sie sich darüber informieren möchten, welche Schritte übersprungen werden, falls Sie keine benutzerdefinierte Installation durchführen, finden Sie in Abschnitt namens Was geschieht bei einer benutzerdefinierten Installation? in Kapitel 2 weitere Informationen.

 

 
 
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