Mit dem Befehl mount können Sie das
NFS-Dateisystem eines anderen Computers mounten:
mkdir /mnt/local
# Nur erforderlich, wenn /mnt/local noch nicht vorhanden ist
mount bigdog:/mnt/export /mnt/local
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Bei diesem Befehl ist bigdog der Name des NFS-Dateiservers.
/mnt/export ist das Dateisystem, das von bigdog
exportiert wird. /mnt/local ist ein Verzeichnis
auf dem lokalen Computer, in dem das lokale Dateisystem gemountet
werden soll. Nachdem der Befehl mount
ausgeführt wurde, können Sie, wenn Sie über die
entsprechenden Berechtigungen von bigdog
verfügen, ls /mnt/local eingeben. Die Dateien
in /mnt/export auf dem Computer bigdog werden
dann aufgelistet.
In der Datei /etc/exports ist angegeben, welche
Dateisysteme Sie exportieren möchten. Das Format lautet:
Verzeichnis Hostname(Optionen)
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die
(Optionen) sind
benutzerbestimmbar. Dazu ein Beispiel:
/mnt/export speedy.redhat.com
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Damit erlauben Sie speedy.redhat.com,
/mnt/export zu mounten
/mnt/export speedy.redhat.com(ro)
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Hiermit würden Sie speedy jedoch nur erlauben,
/mnt/export schreibgeschützt zu mounten.
Nach jeder Änderung von /etc/exports
müssen Sie die NFS-Dämonen anweisen, diese Datei auf neue
Informationen zu überprüfen. Dazu können Sie die
Dämonen einfach stoppen und wieder starten.
/etc/rc.d/init.d/nfs stop
/etc/rc.d/init.d/nfs start
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Sie können die Dämonen auch mit diesem Befehl neu starten:
/etc/rc.d/init.d/nfs restart
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Es geht aber auch so:
killall -HUP rpc.nfsd rpc.mountd
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Genauere Einzelheiten finden Sie in den man-Seiten nfsd(8), mountd(8)
und exports(5). Eine weitere gute Informationsquelle ist
Managing NFS and NIS Services von Hal Stern,
herausgegeben von O'Reilly & Associates.