Durch folgende Verbesserungen in Red Hat Linux 6.2 wurde die Installation noch weiter vereinfacht:
- Partitionslose Installation
Bei diesem neuen Installationstyp können Sie Ihr vorhandenes FAT-Dateisystem, das Sie unter DOS formatiert haben, für die Installation von Red Hat Linux 6.2 verwenden. Es ist also in diesem Fall nicht erforderlich,
spezielle Partitionen für Linux anzulegen. Weitere Informationen über die Vorgehensweise bei dieser Installationsmethode finden Sie in
Anhang B.
- Verbesserte Konfiguration von X
Bei der Konfiguration Ihres X Window Systems während der Installation werden nun mehr Faktoren berücksichtigt als jemals zuvor. Vom Auswählen des Bildschirmtyps und Festlegen der richtigen Bildschirmeinstellungen
über die automatische Erkennung Ihrer Grafikkarte bis hin zum Testen Ihrer aktuellen X Konfiguration unterstützt Sie Xconfigurator beim perfekten Einrichten von X.
- Zusätzliches grafisches Dienstprogramm zur Partitionierung
Im aktuellen grafischen Installationsprogramm steht Ihnen auch
fdisk zur Verfügung, ein Tool, das bislang nur im Expertenmodus verwendet werden konnte. Sie können jetzt ganz nach persönlicher Präferenz und Vorwissen entscheiden, ob
Sie Ihre Festplatte(n) mit
Disk Druid oder mit
fdisk partitionieren möchten.
- Verbesserte Rettungsdisketten
Die neuen und verbesserten Optionen stellen Ihnen noch leistungsfähigere Funktionen für den Rettungsmodus zur Verfügung. Zu den Verbesserungen zählt die Verwendung der
mtools
und RAID-Tools sowie der Einsatz von
pico als neuem Standardeditor.
- Konfiguration von Software-RAID bei Kickstart-Installationen
Bei Kickstart-Installationen steht jetzt auch die Möglichkeit zum Konfigurieren von RAID zur Verfügung.
- RAID-Upgrades
Das Installationsprogramm bietet Ihnen jetzt auch die Möglichkeit, RAID-Upgrades durchzuführen.
- Erkennung von ATAPI Zip-Laufwerken
ATAPI Zip-Laufwerke werden jetzt vom Installationsprogramm erkannt und automatisch für die Verwendung der SCSI-Emulation konfiguriert. Wenn Sie nach der Installation ein ATAPI Zip-Laufwerk hinzufügen möchten,
wird dieses vom Hardware-Erkennungsprogramm kudzu beim Neustarten des Systems automatisch erkannt. Das Installationsprogramm legt zudem auch Gerätedateien für Jaz-Laufwerke an.